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Scooter-Tisch – Assembly of parts! Teil 4

So, jetzt ist es also langsam so weit – wir bauen zusammen, was wir bis jetzt produziert und gekauft haben.

Zuerst wird die Vespa auf der Platte verschraubt und verklebt. Dazu werden in die Grundplatte der Vespa zwei Löcher gebohrt, am Holz angezeichnet, und dort auch durchgebohrt.
Auf die Unterseite der Basis kommen nun 2 Einschlag-Muttern (M10) und von oben werden M10-Schrauben in der richtigen Länge durchgesteckt und mit Ratsche und 2 Verlängerungen  (um rein zu kommen) festgeschraubt.
Vorher wurde noch satt Montagekleber auf die Unterseite der Vespa (im vorderen Drittel) gegeben, um eine grössere Auflagefläche zu erreichen.
Auf die Blechkante unten wird noch ein elastischer Kantenschutz gesteckt, damit nicht Blechkante auf Holz aufliegt. Vergrössert die Auflagefläche und schützt sowohl Holz als auch Blech.

Die Blinker werden innen weiß lackiert (da sie keinen Spiegel dahinter haben, muss man das tun, sonst würde man schematisch das Innere der Vespa erkennen und jedes Licht würde durch scheinen) und mit Blechmuttern und passenden Schrauben fixiert.

Jetzt wird das Rücklicht angeschraubt, nicht ohne vorher den Sockel-Gummi neu in schwarz zu lackieren, denn der war schon etwas stumpf.

Etwas problematischer gestaltet sich das Festschrauben des Sitzes, da hier die genaue Position gefunden werden muss, wenn geht, ohne den Lack zu beschädigen. Letztendlich wird auch das Problem gelöst.

Tricky war das Schliessen des Sitzes. Es ist nicht die Original-Sitzbank, sondern die – viel coolere, wie Vespa-Piloten wissen – Corsa-Sitzbank. Die hat aber eine andere Auflage, also musste ein Blech gebogen werden, damit sie satt aufliegt.

Jetzt schliesst alles schön, der Sitz liegt gut auf, und nichts wetzt sich ab. War ein langer Weg bis hierhin! 😉

Verzeiht bitte die Qualität der Fotos, es war nicht immer Zeit, ordentlich zu „shooten“ – wie ihr seht, habe ich sogar im Kinderzimmer assembliert, weil ich Baby-Dienst hatte! Psssst… 😉

Dann wurde – testweise – der Schwanenhals montiert, noch ohne Tischplatte(n).

Was soll ich sagen? Er ist zu schmal. Greift man ihn nur etwas stärker an, federt er. Ansich ja nicht schlecht, federn ist gut, aber nicht, wenn darauf noch ein 2-3 kg schwerer Laptop kommen soll, und 2 Hände samt Unterarmen, die dort arbeiten und tippen wollen.

Geht nicht, geht gar nicht. Neuer Schwanenhals muss her, in etwa doppelt so stark.

Das geht ja nun nicht mehr mit meinen Starkfurnier-Blättchen, da die nur 3 cm breit sind.

Es muss echtes Holz ran! 😉 Welches? Na, wenn ich es mir aussuchen kann, natürlich das, aus dem auch der Sockel gemacht wurde. Also Fichte. Gut, 5/8er Staffel gehobelt und in ca. 8 mm breite Streifen geschnitten, und nochmal in die alte Form gepresst und gebogen.

Wieder die Anpassung vorgenommen, diesmal noch heikler, da bereits die Löcher in der Basis gebohrt wurden.

Weil ich an mein Glück glaube, wurden auf den Schwanenhals gleich die 2 Arbeitsplatten montiert, denn es gibt auch eine kleine Tablet-Ablage unter der eigentlichen Arbeitsplatte.

Gepokert und gewonnen! Es passt – und es sieht richtig richtig gut aus.

Schade, dass das ein Kunden-Auftrag ist, mir gefällt die Vespa so gut, und es steckt so viel Herzblut (nicht nur das!) drin, dass ich sie eigentlich gar nicht mehr hergeben möchte. Aber so geht es mir bei manchen Stücken, da muss ich mich noch daran gewöhnen.

Heute kommen die Fotos am Schluss, quasi als Belohnung fürs lange Durchalten bis hier her!

DANKE für Euer Interesse!

Projekt: Vespa-Computertisch
Stunden-Zähler: 31
Gesamt angefallene Kosten:  ca. EUR 330,–

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